„Gott hat den Sieg!“

Das gilt auch für uns, auch für Ostern 2020. Gott hat durch Seinen Sohn Jesus Christus die Sünde, das Böse und Zerstörerische, alles, was dem Menschen die Zukunft raubt, alles, was gegen den Menschen spricht, besiegt und überwunden. Mit Seiner Auferstehung hat Er die Pforten des Todes überwunden. Gott ist stärker als die Mächte des Bösen, stärker auch als der Verderber! Doch der Weg Seines Sieges geht über das Kreuz, geht durch Leid hindurch. Denn die Art Gottes zu erlösen, ist die des Gekreuzigten und Auferstandenen. Es ist die Weise jenes Gottes, der sich erniedrigt und liebt bis zum Äußersten, sogar durch Leiden. Jesus hat sich für uns hingegeben, damit wir Leben empfangen: Jetzt schon möchte Er uns Zukunft und Hoffnung schenken. Aber die Zukunft, die der Herr schenkt, geht niemals zu Ende. Sie hört nicht auf! Seit der Auferstehung Christi hat der Tod für jeden, der an Jesus glaubt, seine Macht verloren. „Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel? … Gott aber sei Dank, der uns den Sieg geschenkt hat durch unseren Herrn Jesus Christus.“ (1 Kor 15, 55.57) Vielleicht kann das nachstehende Zeugnis Dich ermutigen, alles von Gott zu erwarten:

Vor ca. 3 Jahren erzählte der damalige philippinische Botschafter in Wien, als wir ihm die Wander-Muttergottes gebracht haben, eine Begebenheit aus der Zeit, als er noch Botschafter in Japan war:

„Ein philippinisches Mädchen, ca. 20 Jahre, lebte mit ihrem drogenabhängigen Freund in Japan. Dieser Freund hat sie mit Benzin übergossen und angezündet, man weiß nicht warum. Sie wurde mit schlimmen Verbrennungen ins Krankenhaus eingeliefert, ca. 80-90% der Haut waren verbrannt/versengt. Es war ein Ringen um Leben und Tod, mehrere Operationen, Haut-Transplantationen waren nötig und man wusste nicht, ob sie überleben wird.

Diese Nachricht gelangte zum Botschafter und er entschloss sich, sie im Krankenhaus zu besuchen. Ihm bot sich ein schrecklicher Anblick: das Gesicht des jungen Mädchens war völlig entstellt und Gesicht, Hände und Körper waren größtenteils eingebunden. Er war tief betroffen. Da war in seinem Herzen ein Wort aus der Apostelgeschichte: ‚Silber und Gold habe ich nicht, aber was ich habe, das gebe ich Dir!‘ (vgl. Apg 3, 6) Er wusste, er kann nur für sie beten. Deshalb kniete er sich neben ihr Bett und betete bei ihr den Rosenkranz. Beim Verabschieden gab er ihr den Rosenkranz in die Hand und ermutigte sie den Rosenkranz zu beten.

Einige Zeit verfolgte der Botschafter ihren Gesundheitszustand, doch irgendwann hat er sie aus den Augen verloren. Nach ca. zwei Jahren kam eine junge Frau in sein Büro und wollte unbedingt mit ihm persönlich sprechen. Als sie die Sekretärin abweisen wollte, ließ sie nicht locker. Als er sie hereinbat, erkannte er sie zuerst nicht. Es war die junge Frau, die damals die starken Verbrennungen hatte und die jetzt kam, um sich zu bedanken, denn der Rosenkranz, den er ihr geschenkt hatte, hat ihr das Leben gerettet. Sie erzählte, dass sie in diesem Kampf um Leben und Tod immer wieder eine schlimme Finsternis durchmachen musste. Als sie oftmals voll Angst oder am Verzweifeln war, war das Rosenkranzgebet ihr einziger Halt und es hat sie durchgetragen. Danke, Maria, dass du geholfen hast! Danke, dass du auch heute hilfst!“

Liebe Freunde! Gott führt auch uns zur Auferstehung! Diese  Freude über unseren auferstandenen Herrn gibt uns die Kraft, die Zuversicht und den Mut, den wir im Alltag brauchen. Leben wir innig verbunden mit Jesus. Bringen wir alles vor Ihn hin, das Schöne und Bereichernde, die Mühen und das Leid, selbst alles, was wir nicht verstehen. Er gibt allem Sinn – wir werden es später erkennen.

Sei gepriesen Herr, dass Du uns, weil wir Dir vertrauen, in eine wunderbare Zukunft führst! Der Friede des Auferstandenen sei mit Euch – Halleluja!

Es grüßt Euch und betet für Euch,
Euer P. Christian

NB: Alle, die die Novene zur Göttlichen Barmherzigkeit beten wollen, möchte ich erinnern, dass diese vom Karfreitag bis zum Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit gebetet wird.